Eramus macht‘s möglich: Auch in diesem Jahr nutzte unsere Schule die Chance, Italien zu besuchen und dabei viele spannende Eindrücke zu sammeln. Das Ziel 2026 war hochattraktiv: Es ging ins Aostatal. Die Reise bot uns nicht nur interessante Einblicke in die italienische Kultur und Geschichte, sondern auch zahlreiche praktische Erfahrungen im Bereich Gastronomie und regionale Lebensmittelproduktion.
Ein besonderes Highlight war der Besuch der IPRA in Châtillon, wo wir als Gäste hospitieren durften. Dort erhielten wir einen spannenden Einblick in den Unterricht sowie in die praktische Ausbildung im Bereich Gastronomie und Hotellerie. Besonders beeindruckend war die praxisnahe Arbeit der Schülerinnen und Schüler. Ein unvergesslicher Moment war außerdem, dass der Chef persönlich für uns gekocht hat und uns mit einem hervorragenden Essen verwöhnte.
Im Anschluss besuchten wir die berühmte Festung von Bard, die unter anderem durch Napoleon Bonaparte bekannt wurde. Dort konnten wir die beeindruckende Anlage erkunden und die wunderschöne Aussicht mitten in den Alpen genießen. Der Tag endete mit einem Besuch bei Maison Bertolin. Während einer Führung durch die Produktions-, Reifungs- und Verpackungsbereiche erfuhren wir viel über die Herstellung regionaler Spezialitäten und durften anschließend verschiedene Produkte verkosten.
Am zweiten Tag trafen wir uns im Pfarrzentrum Saint-Martin-de-Corléans. Dort nahmen die Schülerinnen und Schüler an einer Cooking Class teil, bei der ein typisches Gericht aus dem Aostatal zubereitet wurde. Die Kochstunde wurde von einer ehrenamtlichen Mitarbeiterin der Pfarrei geleitet und vermittelte interessante Einblicke in die regionale Küche und Tradition.
Der dritte Tag begann mit einer Besichtigung der Maison des Anciens Remèdes. Dort nahmen wir am Workshop „Wir verarbeiten Wacholderbeeren (Galbuli)“ teil und lernten mehr über traditionelle Verarbeitungstechniken regionaler Naturprodukte. Anschließend besuchten wir das Königsschloss von Sarre, das aus dem 12. und 13. Jahrhundert stammt und 1869 von König Viktor Emanuel II. von Italien erworben wurde. Die Besichtigung vermittelte spannende Einblicke in die Geschichte der Region und des italienischen Königshauses.
Ein weiterer Höhepunkt der Reise war der Besuch des landwirtschaftlichen Betriebs The Quendoz in Jovençan. Dort erhielten wir interessante Einblicke in die Herstellung des berühmten Fontina-Käses und lernten die einzelnen Produktionsschritte kennen. Danach genossen wir ein gemeinsames Frühstück auf dem Bauernhof mit verschiedenen regionalen Produkten. Zum Abschluss der Reise nahmen wir an einer Stadtführung durch Aosta teil, bei der wir die historische Altstadt erkundeten und viel über die Geschichte und Kultur der Region erfuhren.
Die Studienfahrt ins Aostatal war für alle Beteiligten eine wertvolle Erfahrung. Neben vielen neuen Eindrücken konnten wir unser Wissen über Gastronomie, regionale Produkte, Geschichte und Kultur erweitern. Besonders die herzliche Gastfreundschaft und die zahlreichen praktischen Erfahrungen werden uns noch lange in Erinnerung bleiben.
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